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Hohe Konzentration auf wenige Ausbildungsberufe
22. Juli 2005

Ende 2004 befanden sich in NRW 314.651 Auszubildende in einer beruflichen Ausbildung im dualen System. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik mitteilt, ist das der niedrigste Stand seit 1997 (damals 312.514). Wie auch schon in den Vorjahren ist dabei eine hohe Konzentration auf nur wenige Berufe festzustellen: 78,5 Prozent aller weiblichen und 61,7 Prozent aller männlichen Auszubildenden verteilen sich auf jeweils nur 25 Ausbildungsberufe.

Am stärksten besetzt bei den 125.939 weiblichen Auszubildenden war mit 10.788 die Ausbildung zur Arzthelferin. Auf Platz 2 folgten die zahnmedizinischen Fachangestellten (9.208) vor den Bürokauffrauen (8.695). In diesen drei Berufen wurde fast ein Viertel aller weiblichen Azubis ausgebildet.

 Bei den 188.712 männlichen Auszubildenden dominierte mit 14.295 die Berufsausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker (ehemals Kraftfahrzeug- bzw. Automobilmechaniker sowie Kraftfahrzeugelektriker). Auf Platz 2 folgten die Industriemechaniker (10.552) vor den Anlagenmechanikern für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (vormals Gas- und Wasserinstallateur sowie Zentralheizungs- und Lüftungsbauer) lag mit 8.029 Auszubildenden. Über 17 Prozent der männlichen Azubis werden in einem dieser drei Berufe ausgebildet.

Quelle: LDS NRW


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Zahl der Ausbildungsplatzsuchenden deutlich höher als bisher angenommen
14. April 2005

Die Nachfrage nach Ausbildungsplätzen wird seit einigen Jahren stark unterschätzt: So sind zu den 617.556 Jugendlichen, die - laut Statistik für 2004 - einen betrieblichen Ausbildungsplatz suchten, mindestens noch einmal 109.500 erfolglose Lehrstellensucher/innen hinzuzurechnen. Ursache für die Unterschätzung sind die chronischen Engpässe auf dem Ausbildungsstellenmarkt: Im Vergleich zum Beginn der 90er Jahre sind die Chancen der Bewerber/innen auf eine Lehrstelle stark gesunken. Weil sie nicht arbeitslos sein möchten, steigen sie notgedrungen in berufsvorbereitende Maßnahmen ein, besuchen wieder die Schule oder suchen sich einen Job. Doch damit verschwinden diese Jugendlichen aus der Statistik der noch nicht vermittelten Bewerber und zählen auch nicht mehr zu den Ausbildungsplatznachfragenden - selbst dann nicht, wenn sie weiterhin intensiv nach einer Lehrstelle suchen.

Experten plädierten nachdrücklich für eine Modernisierung der Statistik. Bislang werden in der offiziellen Bildungsstatistik nur diejenigen Jugendlichen als Lehrstellennachfragende registriert, die bei ihrer Ausbildungsplatzsuche erfolgreich waren (2004: 573.000) oder bis zum Ende des Jahres weder eine Lehre begannen noch in eine Alternative dazu einstiegen und damit weiter als „unversorgt“ gelten (2004: 44.500). Bewerber/innen, die sich eine Alternative suchten (2004: 330.500), zählen nicht dazu.

In Zeiten, in denen den Jugendlichen noch ein ausreichendes Angebot an Ausbildungsplätzen zur Verfügung stand, machte diese Sichtweise Sinn. Denn wer eine Alternative zur Lehrstelle wählte, tat dies in der Regel freiwillig. Heute steigen Jugendliche aber vor allem auch deshalb in berufsvorbereitende Maßnahmen, in schulische Bildungsgänge oder in einen Job ein, um die Wartezeit bis zum Einstieg in eine Lehre zu überbrücken. Nach einer Untersuchung des BIBB und der Bundesagentur für Arbeit lag die Zahl der Jugendlichen, die ihren alternativen Verbleib mit erfolglosen Bewerbungen in Verbindung brachten, im Jahr 2004 bei 173.800. Rund 109.500 von ihnen hatten sich mindestens zwanzigmal beworben.

Quelle: BIBB


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Neues Auswahlverfahren von Studienplatzbewerbern
26. Nov. 2004

Mit Beschließung der 7. Novelle des Hochschulrahmengesetzes erfahren die Hochschulen eine massive Stärkung ihres Auswahlrechtes.

In den zentral über die ZVS vergebenen NC-Fächern sieht das künftige Verfahren eine Hochschulauswahlquote von 60% vor. Vor dem Hintergrund der aktuell geführten "Elite"-Diskussion bedeutet diese Steigerung von 24 auf 60% eine deutliche Konzentration auf die Besten eines Abiturjahrganges und somit eine nachhaltige Stärkung des Abiturs.

Trotzdem reicht die Abiturdurchschnittsnote als Prognoseinstrument für ein erfolgreiches Studium nicht mehr aus. Für die Unterstützung der Auswahl können daher neben der Abiturnote u. a. die Ergebnisse eines fachspezifischen Studierfähigkeitstestes, die erste Berufsausbildung oder ein Auswahlgespräch herangezogen werden.

Trotz der neuen Möglichkeiten scheuen viele Fakultäten und Hochschulen jedoch den Weg der eigenen Auswahl, ist er doch augenscheinlich mit erhöhtem materiellen und personellen Aufwand verbunden.

Der Nutzen einer eignungsdiagnostisch fundierten Auswahl ist jedoch sehr vielfältig: Schärfung des eigenen Profils, Senkung der Abbrecherquote, Stärkung der Konkurrenzfähigkeit im nationalen und internationalen Vergleich, erhöhte Motivation und Anspruchsdenken auf Seiten der Studierenden. Darüber hinaus ist mittelfristig mit einer Kostenreduktion sowie einer verstärkten Berücksichtigung von studiumsrelevanten Kriterien bei der Wahl des Studienfaches und der Hochschule zu rechnen. Diese "Erfolge" stellen sich allerdings nicht in dem gewünschten Umfang ein, wenn bei der Auswahl - neben der Abiturnote - lediglich fachspezifische Kenntnisse berücksichtigt werden. Ein weit verbreiteter Ansatz, der an dieser Stelle deutlich zu kurz greift. Statt dessen sollten, um den Erfolg in Studium und Beruf sicherzustellen, weitere fundierte Indikatoren bei der Auswahl der Studenten herangezogen und berücksichtigt werden. Als problematisch erweist sich hierbei die fehlende oder häufig nur unzureichend vorhandene psychologische und eignungsdiagnostische Kompetenz. Entsprechende "Flickschusterei" verursacht dabei häufig kontraproduktive Ergebnisse und Leistungen. Empfehlenswert ist es an dieser Stelle, auf externe und fachlich geschulte Hilfe zurückzugreifen. Ein Weg der sich auszahlt.

© Marcus Schulte


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Ausbildungsjahr 2005
04. Okt. 2004

Die Auswahl für das Ausbildungsjahr 2005 ist bereits in vollem Gange.

Für Unternehmen wie für Bewerber gilt es nun, schnell zu handeln: Gute Ausbildungsplätze sind sehr begehrt und gute Bewerber sehr gefragt. Neben Schnelligkeit zählt aber auch ein gutes Marketing auf beiden Seiten. Gerade Betriebe aus dem KMU-Bereich geraten schnell ins Hintertreffen, da ihnen in der Regel nicht die Ressourcen zur Verfügung stehen, um eine entsprechend intensive Suche durchzuführen. Großunternehmen profitieren hier vor allem durch ihr Image und ihren Bekanntheitsgrad.


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Sitzenbleiben kann sich positiv auswirken
06. Sept. 2004

Wer eine Klasse wiederholt, hat gute Chancen, einen besseren Schulabschluss als ver-gleichbare Mitschüler zu erreichen, die immer versetzt wurden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI).

Bei den mehr als 2.500 befragten ehemaligen Schülern zeigte sich, dass "Sitzenbleiber" durchschnittlich eine um fast 50 Prozent höhere Chance haben, einen höheren Bildungsabschluss zu erreichen als vergleichbare Mit-schüler, die immer versetzt wurden. Das Risiko, die Schule mit einem niedrigen Bildungsabschluss zu beenden, ist für diese Gruppe circa 26 Prozent niedriger.

Unklar ist jedoch, wie sich die Nichtversetzung auf das individuelle Verhalten der Schüler ausgewirkt hat. Somit ist keine Aussage möglich, worauf der Erfolg der Nichtversetzung letztlich beruht. Denkbar ist, dass die "Sitzenbleiber" ihr Verhalten ändern. Möglich ist aber ebenso, dass zusätzliche Nachhilfekurse oder andere unterstützende Maßnahmen zum größeren Schulerfolg beitragen.

Quelle: www.rwi-essen.de


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